Heute ist Flaute angesagt: 

westliche Ostsee:
schwachwindig.

Wir legen schon um 09:30 Uhr ab, da wir unsere Genua zum Segelmacher bringen müssen. Der geht natürlich rechtzeitig in Feierabend.

Zum Frühstück gibt es nur einen kleinen Snack, dann sind wir schon unterwegs. Da uns draußen weder Wind noch Welle erwartet, können wir den Abwasch unterwegs erledigen.

Eigentlich haben wir Kaiserwetter. Einige verwegene fahren unter Vollzeug, aber das würden wir nicht in unsere angestrebte Richtung schaffen. Ein Entgegenkommer zeigt sein Gennaker. Etwas neidisch bin ich schon, aber wir müssen leider in die andere Richtung. Nach Lübeck hätten wir unseren anschlagen können, aber der Segelmacher wohnt leider in Heiligenhafen. So muss es bei uns der arabische Wind richten. Den Kurs hält heute der Helmsman, sodass wir beide Hände zum Kaffeetrinken frei haben. Wir korrigieren nur gelegentlich, wenn ein Angler uns in die Quere kommt.

So zieht sich die Strecke bis nach Heiligenhafen. Wir sind früh genug da, um noch kurz an der Bunkerstation halt zu machen. Trotz des langen Motor Tage verbrauchen wir nur 32 Liter, letzte Woche waren es noch 50 Liter… Diese Woche sind wir mehr gesegelt und haben auch weniger geheizt. 

Um 15:20 Uhr sind wir fest an unserem Liegeplatz 12/50. Wir verholen mit der Genua zum Segelmacher und ziehen gleich weiter zum Bankenviertel um Bargeld zu fassen. Zu unserer großen Überraschung hat die Altdeutsche Bierstube wieder geöffnet, da kann ich nicht dran vorbei. Gourmetplatte und Engel sind quasi schon bestellt als ich noch nach einem Tisch frage. Um 16:00 Uhr steht das Mittagessen auf dem Tisch.

Dann ruft auch schon der Segelmacher an, wir können die Genua wieder abholen. Nach dem Essen ist vor dem Essen und wir bestellen ein Tisch für 20:00 Uhr zum Abendessen. Die Pause überbrücken wir mit der Genua. Nachdem die angeschlagen ist, machen wir uns zum Abendessen frisch und ziehen wieder los in die ADB.... Abschiedsessen.

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