FehmarnsundClaus ist Badegast und das wollen wir diese Woche ändern. Der erste Schritt ist eine umfangreiche Einweisung. Die Einweisung in die Sicherheit des Bootes ist für jeden obligatorisch. Ein paar Sachen sind wir gestern schon durchgegangen, heute folgt der Rest. Gas: wo sind welche Absperrhähne, wo ist die Gasflasche und dazu: wo findet man einen Feuerlöscher und die Löschdecke. Wasser: Wo sind welche Seeventile und wann werden sie warum und wie geschlossen. Weiter geht es mit Sch...: eine Bordtoilette will auch richtig bedient werden, sonst kann es kaputt gehen. Und das will wirklich niemand. Abschließend geht es an die Elektrik. Wo wird was geschaltet und vor allem warum. 

Weiter geht es dann mit der Sicherheit. Seenotsignalmitter, Funkgerät, Rettungsinsel, Rettungsweste, usw.

Dann machen wir noch eine kurze Knotenkunde. Am wichtigsten zum Anfang ist wohl das Belegen einer Klampe, der Palstek und der Webeleinstek. 

Nachdem Claus alles mit bravour bestanden hat, können wir schon zum ersten kurzen Trip aufbrechen. 

DWD Küstenseewetterbericht 10:02 UTC
West bis Südwest 5, strichweise 6, später etwas abnehmend

 

Leider dürfen wir nicht nach Dänemark und auch nicht nach Mecklenburg-Vorpommern. Wir werden uns eher in Richtung Kiel bis Flensburg orientieren, und das erreichen wir bei dem Wind heute leider nicht. Also bleibt uns heute nur ein kurzer Abstecher, um mal vor die Haustür zu gucken. Wir gehen unseren "Törnplan" durch. Dann geht es ans Ablegemanöver. Wir verholen noch zu Steg 12 und holen die Sorgleine von Ralf ab. Dann steuert uns Claus raus zum Graswarder und wir fahren mehrere Manövertrainings. Trotz der Bft 5-6 gibt es hier am Graswarder keine Welle, also fast ideale Bedingungen für einen ersten Eindruck. Wir fährt die Yacht, wie stoppt man sie auf und wie dreht sie mit und gegen den Wind.

Dann schauen wir aber wirklich ums Eck. Wir setzen die Genua zunächst nur zur Hälfte und lassen uns in Richtung Fehmarnsund ziehen. Der Wind lässt etwas nach, sodass wir mit ganzer Genua dann doch mit ca. 6 kn durch den Sund rutschen. Am Ende des Fahrwassers wenden wir und unter Motor geht es mit ca. 3 kn zurück nach Heiligenhafen. 

Ich fahre uns wieder in die Box, was bei Seitenwind nicht immer einfach ist. Wir müssen uns dann doch an die Nachbaryacht anlehnen, aber über die Luvseitige Heckleine können wir uns auch dort freihalten. Um 17:45 Uhr sind wir fest und der erste Anleger der Saison schmeckt dann auch. Resümee des Tages: es hat Spaß gemacht

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