16.05. Das Kranen ist fertig ...

Heute ist der große "Crewwechsel". Auch wenn Ralf gerne bleiben würde und ich das auch sehr gerne hätte, muss Ralf dann doch spätestens um 11:00 Uhr nach Hause.

Nach einem guten Frühstück stehen als letzte Arbeiten noch die Programmierung und der Einbau der neuen MOB-PLB für die Rettungswesten an. Das ist dann doch etwas komplexer als wir uns das beide gedacht haben. Aber nach gehöriger Lektüre ist auch das erledigt. Damit hat die Kalami Star wieder den höchten und besten Sicherheitsstand, den man an Bord einer Segelyacht überhaupt haben kann. Mehr geht nicht. Wer mal einen Törn bei Ralf mitsegeln möchte, schaut am Besten mal auf seiner Webseite nach: www.ralfuka.de. Ralf schreibt sehr schöne Logbücher über alle seine Törns. Vielleicht ist auch für Euch etwas dabei? 

Abschließend müssen wir eigentlich noch eine Sorgleine von Ralf von Steg 12 holen, aber das kann ich auch am Samstag oder Sonntag mit Claus machen. 

Damit sind unsere Arbeiten für den Saisonstart abgeschlossen.

Das Kranen und alle Saisonarbeiten haben wir sehr viel Spaß gemacht. Danke Ralf, dass ich dabei sein durfte...

15.05. Motor und so...

Nach einer gut durchschlafenen Nacht gibt es heute Morgen ein deftiges Frühstück mit Rührei und Lachs. Duschen können wir in Heiligenhafen leider noch nicht, aber das tut der guten Stimmung nach dem Frühstück keinen Abbruch. Heute müssen noch Dieselfilter (Vorfilter und Feinfilter) wechseln. Damit sind wir dann auch um 12:00 Uhr (also jetzt) fertig. Technisch ist das Boot nun Seefest. Die Kuchenbude liegt noch beim Segelmacher und unter Deck muss noch alles blitze blank geputzt werden.

Ralf veschwindet in seine Bugkabine und kümmert sich da um Gemütlichkeit. Zeit für mich die Werbung auf meiner Homepage mal etwas einzudämmen. Da habe ich der Vergangenheit zu viel zugelassen. Ich hoffe, dass der Unterschied bemerkbar ist. 

Dann geht es an den Staub des Winterlagers.

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14.05. Hannover und zurück

Mein Termin in Hannover verläuft soweit ganz gut. Gegen Mittag melde ich an Ralf zurück, dass ich dann auch alsbald losfahren kann und zum Abendessen wieder mit Einkauf an Bord bin. Ich muss auf dem Weg nur bei AWN in Lübeck anhalten, um ein Ersatzteil für Ralf umzutauschen. Ich fahre gegen 14:00 Uhr ganz gemütlich los und komme ohne nennenswerte Verzögerungen bei AWN an. Leider haben die schon um 16:00 Uhr ihre Bude dicht gemacht. Jetzt weiß ich nicht ob das immer so ist oder nur wegen der "schlechten Zeiten".

Also weiter nach Heiligenhafen und einkaufen. Wir fangen schon an zu kochen, da kommt der Heizungsmonteur. Er kriecht wieder bis in die hinterste Ecke der Kalami Star, bis er voller freude ruft: "ich habs, es ist der Thermostat!" Reparieren kann er es heute dann doch nicht richtig, aber das Bauteil überbrücken. Jetzt können wir heizen, müssen aber mit der Hand regeln. Das ist allemal besser als kalte Füße.

Die Heizung läuft, das Essen kocht und die Weinflasche lässt sich auf ganz leicht entkorken. Den Aben lassen wir so ganz gemütlich ausklingen...

13.05. Aufriggen

Nach einer kalten Nacht werde ich um 06:00 Uhr von meinem Telefon geweckt. Claus ruft an, um mir mitzuteilen, dass seine Freundin Tamara sich erkältet hat. Vermutlich nur ein schnöde Erkältung oder so was, aber heute gehen sie erst mal zum Azt, um das abzuklären. Wenn es dann doch etwas anderes ist, dann wird er wohl nicht an Bord kommen können.

OK vielen Dank für die Frühzeitige Information... 

Nach einem kurzen Abstecher in das (warme) Waschhaus zieht es mich doch wieder in den Schlafsack. Ralf fragt aus der noch kälteren Bugkabine nach dem Rechten, aber auch er dreht sich in seiner Eishöhle noch mal in den Schlafsack ein. 

Um 09:00 Uhr heißt es dann tatsächlich Reise Reise, auch wenn wir mit der Kalami Star noch nicht wirklich reisen können. Während ich beim Hafenbäcker die verdienten Brötchen hole, kocht Ralf einen wundervollen heißen Kaffee. Nach dem Frühstück geht es dann ans Werk. Wir schließen die Elektrischen Komponenten im Mast an, testen alle Geräte und Lampen. Ralf holt die Segel vom Segelmacher. Wir spannen die Wanten nach und richten den Mast aus. Nach einer Regenpause schlagen wir die Segel an. Die restliche Zeit vergeht mit "Kleinigkeiten". Da wir beide Hände voll zu tun haben, haben wir leider keine Fotos von unseren Arbeiten.

Der Heizungsmonteur kommt gegen Abend und versucht die Heizung zu reparieren. Das dauert wohl anscheinend länger als geplant, ein Telefonanruf zum späten Abend lässt er mit dem Kommentar "da kriege ich nur einen Elfmeter von meiner Regierung rein" einfach klingeln... Die Lösung für die Heizung findet er an diesem Abend leider nicht mehr. 

Ich muss (oder besser darf) heute Abend nach Hause fahren, da ich morgen vormittag einen wichtigen Termin habe. Ralf bleibt in der ungeheizten Kalami Star. Mögen andere entscheiden, wer von uns besser dran ist...

12. Mai wir kranen

Normalerweise krant Ralf seine Kalami Star im April. Normalerweise macht er das mit Lothar. Normalerweise gibt es aber im Moment wohl nicht. 

Ralf am MastSo kommt es, dass ich Ralf nach Fehmarn begleite und er mit mir die Kalami Star zu Wasser bringt. Wir starten pünktlich um 10:00 Uhr in Hannover und nach einem kleinen Zwischenstopp in Lübeck bei AWN sind wir rechtzeitig in Burgstaaken auf Fehmarn. Die Kalami Star und der Mast stehen schon am Kran für uns bereit. Um 16:00 Uhr ist "unser" Termin, also geht es schnell ans Werk.

Die Eisheiligen machen ihren Namen alle Ehre, Pankratius schickt uns Regenschauer und kalten Wind. Wir haben jedoch Glück, und wir kommen schließlich trocken ins Wasser.

Das Boot ist so natürlich alles andere als Seefest und wir haben bedenken, dass Ralf das Boot so nach Heiligenhafen fahren kann. Wir sind mit dem Kranen jedoch so früh fertig, dass wir noch den Baum und den Kicker montieren können. Die Wanten werden noch mal nachgezogen, und alle Leinen am Mast sicher festgebunden. Auf das Anschließen der Elektronik verzichten wir jetzt. Unter Deck machen wir noch klar Schiff und dann kann Ralf dem Westwind zum Trotze um 17:00 Uhr nach Heiligenhafen auslaufen. 

Ich bewältige die Strecke mit dem Auto und gegen 19:30 Uhr nehme ich die Leinen am Steg 9 in Heiligenhafen von Ralf entgegen. Ralf ist natürlich ziemlich durchgefroren, im sind ca. 20 kt Wind entgegen gekommen. Natürlich auch mit einer entsprechenden Welle...

Wir räumen noch schnell das Auto aus und bei einem deftigen Abendessen und leckerem Kaltgetränk lassen wir den erfolgreichen Tag ausklingen. Wir habe wirklich Glück gehabt und sind doch früher fertig geworden als anfangs gedacht.

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