Der Hafenmeister hat uns mit frischen Brötchen versorgt. Ich nutze eine Regenpause um sie trocken an Bord zu bekommen. Es hat am frühen Morgen geregnet und geregnet und geregnet… Und das soll heute den Tag über so weitergehen:

Seewetterbericht vom 09.09.2019, 02.37 UTC

Boddengewässer Ost:

Nordost um 3, vorübergehend südostdrehend, später wechselnde Richtungen 3 bis 5, später starker Regen, strichweise Gewitterböen, See 1 Meter.

Südliche Ostsee:

Wechselnde Richtungen 2 bis 4, etwas zunehmend, vorübergehend östliche Winde 5, später starker Regen, strichweise Gewitterböen, See 1 Meter.

Die Prognose für die nächsten Tage machen einen Strich durch unsere Planungen. Heute können wir (fast) überall hinsegeln. Morgen werden wir eingeweht und Mittwoch kommen wir nicht nach Süden. Donnerstag ist wieder (fast) alles möglich und Freitag bekommen wir wieder auf die Mütze.

Wir haben gestern noch überlegt, ob wir nach Ystad übersetzen, aber mit diesen Prognosen kommen wir vielleicht nicht rechtzeitig zurück nach Greifswald. Die Entscheidung, wo wir morgen abwettern, treffen wir noch...

Wegen “Wetterfühligkeit” der Crew kommen wir so erst um 12:30 Uhr aus Lohme los. Große Ziele werden wir wohl nicht mehr erreichen. Wir entscheiden uns, dass Kloster oder Vitte möglich sind, Stralsund aber auch. So biegen wir nach links zu “Rügen Rund” ab. Kurzentschlossen ziehen wir dann durch bis Stralsund, ein Hafen der alle Annehmlichkeiten bietet. 

Der Wind legt natürlich auch seine Mittagspause ein…

Dafür kommen wir trocken um Kap Arkona herum.

Der Dornbusch liegt dafür später in Mausgrau und im Hiddenseefahrwassser kommt der Regen dazu. Wir hangeln uns von Tonne zu Tonne und landen um 19:30 Uhr schließlich in Stralsund.

Nach der feuchten Überfahrt kehren wir im Hansekeller ein und beschließen den Abend mit einem zünftigen Abendessen...


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