Heute morgen gibt es für Michael einen Geburtstagskuchen. Wer aus den Kerzen errät, wir alt Michael geworden ist, gewinnt eine namentliche Erwähnung auf meiner Homepage:

Stimmabgaben gerne an bekannte E-Mailadressen oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über unseren Segeltag schreibe ich später. Nur so viel: wir sind um 10:00 Uhr in Kiel gestartet und sind schön nach Kappeln gesegelt. Um 14:30 Uhr waren wir schon fest...

So nun zum Abend die ganze Tagesgeschichte:

Michael wird also am Morgen mit einem Kuchen und einem kleinen Geschenk überrascht. Natürlich bekommt er "Das Rätsel der Sandbank". Mit eines der besten "Segelbücher", auch wenn es nicht vordergründig ums Segeln geht. Wir wollten ja eigentlich ein "Inselhopping in der Nordsee" machen, aber das war wohl nichts. Nun kann Michael wenigstens literarisch durch die Nordsee segeln. 

 Küstenseewetterbericht herausgegeben vom Deutschen Wetterdienst, Seewetterdienst Hamburg am 05.07.2019, 02.57 UTC.
Ostseeküste: Flensburg bis Fehmarn: West bis Nordwest 5 bis 6, etwas abnehmend, Schauerböen.

Heute wollen wir nach Kappeln. das bedeutet also Halbwind- bis Amwindkurs.

Wir legen um 10:05 Uhr ab. Noch im Vorhafen bereiten wir das Gross vor und vor dem Hafen geht es ins 2. Reff. Schnell ist auch die Fock gesetzt und der Motor hat Pause. Wir haben aber schon in der Kieler Förde einen Amwindkurs. Von Großschifffahr weit und breit nichts zu sehen, also wechseln wir auf die grüne Seit und die Yacht läuft in der Spitze 7 Knoten weiter.

Vor der Eckerförde reffen wir das Fock und versuchen Höhe zu laufen. Aber das  Sperrgebiet vor Schönhagen können wir nicht westlich umfahren. Also lassen wir die Yacht laufen und gehen östlich rum. Leider dreht der Wind etwas später weiter, sodass wir entweder weiter raus segeln müssen, oder uns vom "arabischen Wind" helfen lassen. Wir entscheiden uns für die arabische Variante und fahren als Motorsegler weiter. 

An der Nordöstlichen Ecke des Sperrgebietes drehen wir vollendends in den Wind und lassen das Gross einfach fallen. Es geht vorbei an den Leuchtturm Schleimünde und mit den vorgeschriebenen 5,4 Knoten geht es Richtung Kappeln. In Kappeln machen wir um 14:30 Uhr im Gasthafen (Stadthafen) fest.

Der Hafenmeister kassiert 18,- Euro, alles inklusive (Strom, Wasser, Dusche etc.). Die Liegeplätze liegen zwar direkt an der Promenade, aber Bug voran hat man seine Ruhe. Außerdem liegt man durch die hohen Gebäude sehr geschütz vor Westwind und die Strömung wirkt zumindest in den nördlichen Liegeplätzen nicht so heftig in die Liegeplätze. Der Vorteil ist, dass man nicht durch die Brücke muss und näher an der schönen Innenstadt liegt.

Wir schlendern durch Kappeln zur Mühle Amanda. Erstaunlicher Weise geht es in Kappeln ganz schön bergauf. Zurück durch die Fußgängerzone und bergab ist es natürlich leichter. Schön ist es hier...

Zur Feier des Tage kehren wir bei einem sehr günstigen Griechen ein und nach einem tollen Abendessen für 36,- Euro mit Getränken (ja: zusammen!) kehren wir satt und zufrieden zurück an Bord.

Morgen wollen wir (kurz) nach Arnis. 

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