Eigentlich wollten wir ja heute in Richtung Lille Belt. Aber die ersten Messwerte und Vorhersagen des Tages machen uns (mal wieder) einen Strich durch die Rechnung.

Der Windfinder präsentiert Messwerte von Kiel LT um 08:00 Uhr von 27 kn in Böen 33 kn. Wir besprechen kurz die Situation und schnell wird klar, da wollen wir nicht durch. Wir haben in den letzten Tagen zwar auch schon mal (kurz) 30 kn erlebt, aber für die Überquerung der Eckernförde ist das einfach zu viel. Außerdem soll der Wind zum Nachmittag hin nochmals zunehmen.

 

Wir verlängern also unseren Aufenthalt hier in Kiel Möltenort und machen das Beste daraus. Morgen wird das Wetter güstiger werden, dann geht es in Richtung Dänemark. Der Hafenmeister verrät mir zwischenzeitlich, dass wir nicht die einzigen sind, die bleiben...

Ich fahre mit der Fördelinie um 12:00 Uhr ab Möltenort zum Anleger Haupbahnhof. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und vom Haupbahnhof erschließt sich die gesamte Kieler Innenstadt. Also eigentlich erschließen sich ein paar Einkaufszentren. Man kann vom Hauptbahnhof aus insgesamt 3 Zentren erreichen, ohne einen Fuß auf die Straße zu setzen.

Kiel hat leider keinen richtige Altstadt, sondern nur einen Innenstadt. Vor der Nikolaikirche gibt es zwar eine Platz, aber der wurde in den Nachkriegsjahren richtig verschandelt. Vermutlich sind die hässlichen Bauten nun selber Denkmäler. Selbst die Kirche hat innen keinen historischen Charme...

Kurzum: man kann in Kiel einkaufen, frau bestimmt auch... aber hübsch ist die Innenstadt nicht. 

Zum Nachmittag kehre ich noch in die Kieler Brauerei ein, aber auch das Kieler Bier kann mich nicht überzeugen.

Leicht enttäuscht kehre ich zurück nach Möltenort an Bord.

Noch ein kurzer Einkauf für das Abendessen, dann geht auch dieser Hafentag zu Ende. 

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