Schon ein paar Tage vor unserem Törn erreicht mich eine alarmierende E-Mail des Vercharterers: Die A1 wird bei Hamburg am Wochenende unserer Anreise gesperrt. Am Donnerstag meldet sich der Vercharterer noch mal per Telefon und bietet uns eine Vorabendanreise an. Leider geht das bei uns aus Termingründen nicht.

So beschließen wir, am Samstag bereits mitten in der Nacht um 04:00 Uhr loszufahren. Wir könnten zwar auch später nach Heiligenhafen, aber ich habe mich mit Ralf verabredet, um von ihm Karten und Handbücher der Nordsee zu leihen.

So kommt es, dass die Nacht doch recht kurz ausfällt. In Heiligenhafen können wir nach einem gemütlichen Frühstück die Karten bei Ralf abholen und bald darauf auch an Bord unserer Yacht gehen, die für mich in den nächsten drei Wochen mein Zuhause sein wird.

Die Übergabe läuft zwar freundlich ab, aber leider nicht reibungslos. Das Vorsegel ist kaputt und muss genäht werden. Die Übergabe verzögert sich, aber schließlich klappt alles. Noch ein paar Fomalitäten, dann sind wir mit der Übergabe leider erst gegen 13:30 Uhr fertig. Wir kaufen ein, bunkern, was zu bunkern ist und machen die weiteren Pläne.

Eine Reiseoption war, über Nacht nach Kiel zu fahren. Nun wird zur fortgeschrittenen Stunde aus der Option einen Plan. Nach einem "Mittagessen" um 16:00 Uhr legen wir uns noch ein paar Stunden zum Schlafen hin.

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