Die Anreise beginnt mit der Stadtbahn pünktlich um 04:48 Uhr … ohne mich. Macht nix 05:18 Uhr passt mir besser. Ich komme unfallfrei am Flughafen Langenhagen an und das Gepäck ist auch vor der Zeit aufgegeben.

Der Vorteil beim zu spät kommen ist, zur Personenkontrolle darf man sich vordrängeln, da der Flieger ja wartet. So spare ich mir gute 20 Minuten in der Schlange und ziehe etwas Unwill der übrigen Personen auf mich. Was solls….

Der Flieger hat Rückenwind und so lande ich auch 30 Minuten vor dem Plan auf Teneriffe. Die Verspätung vom Morgen habe ich also wieder aufgeholt ;-)

Das Gepäck lässt allerdings 30 Minuten auf sich warten, aber der Bus fährt hier auch nicht pünktlich. “Half past Mallorca” ist ein geflügeltes Wort für die Pünktlichkeit auf einer anderen Ferieninsel. Das scheint ein größeres Phänomen zu sein. Der Bus fährt mich bis kurz vor die Marina, den Rest schaffe ich zu Fuß.

Ralf ist nicht an Bord, er hat eine kurzfristige Einladung erhalten. Ich warte auf Michael, zusammen gehen wir essen und lernen uns kennen. Frisch gestärkt zurück an Bord gibt es ein schönes Wiedersehen mit Ralf.

Nach und nach trudeln die übrigen Mitsegler ein, die auf eigenen Wunsch hier nicht namentlich genannt werden wollen. Wir kaufen für die nächsten 3 Tage ein, mit im Gepäck ist viel frisches heimisches Obst. Teneriffa ist ein großes Anbaugebiet und die “Südfrüchte” oder Bananen schmecken hier einfach besser. Nachdem wir alles gebunkert haben beschließt ein Abendessen im nächsten Steakhouse den Abend.